Themen

Themen, die in den letzten CDU-Bürgerbriefen behandelt wurden:

Energiewende betrifft auch St. Michel durch neue Stromtrasse (Nov. 2011)

Die Mehrheit der Deutschen möchte die Energiewende, weg von der Kernenergie. Dazu müssen die erneuerbaren Energien enorm ausgebaut werden. Schleswig-Holstein weist dazu derzeit  Windeignungsflächen bis zu rund 1,5 % der Landesfläche aus. Insbesondere an den Starkwindstandorten in Nordfriesland und Dithmarschen werden so einige hundert neue Windkraftanlagen gebaut werden können. Der dadurch bedingte Zuwachs an Windstrom kann mit den vorhandenen Übertragungsnetzen nicht an die großen Verbraucher Richtung Hamburg und Westdeutschland abgeführt werden. In der Diskussion steht derweil der Bau einer Westküstenleitung auf der 380 KV Ebene von Niebüll nach Brunsbüttel, die auch durch St. Michel laufen würde. Sie müsste aus bauplanungsrechtlichen und naturschutzfachlichen Gründen nahe der jetzigen 110 KV Leitung, die an der Brustwehr in unserer Marsch verläuft, gebaut werden. Forderung der Bürgermeister aus Nordfriesland und Dithmarschen ist, die vorhandene 110 KV Trasse mit höheren Masten für die 380 KV Spannungsebene auszubauen. Hierüber werden derzeit auch diverse öffentliche Veranstaltungen abgehalten, auch darüber, ob sich Bürger und Gemeinden finanziell zu bestimmten Zinserwartungen mit eigenem Kapital beteiligen können. Ein spannendes Thema der nächsten Jahre. Wir werden wieder berichten, wenn erste Entscheidungen getroffen werden.

Baumaßnahmen für Kindergartenanbau laufen an  (Aug. 2011)

Um die Betreuung von Kindern im Alter bis zu 3 Jahren zu verbessern und mehr derartiger Plätze anzubieten, haben sich Kirchengemeinde und Gemeinde entschlossen, zwei neue Gruppenräume sowie neue Sozialbereiche zu schaffen, und zwar durch einen Anbau an das vorhandene Gebäude. Die Bauarbeiten wurden im Juli begonnen und schreiten gut voran. Um im Stil des alten Pastorats zu bleiben, wird wiederum ein Rotstein als Verblendmauerwerk genutzt. Die Dacheindeckung erfolgt durch Reet. Auch wird für das Obergeschoss ein zweiter Rettungsweg hergestellt. Nach Fertigstellung können dann vier Gruppen gleichzeitig betreut werden.

Neue Straßenbrücke in Hopen ist fertig (Aug. 2011)

Nach rund 4,5 Monaten Bauzeit konnte die neue 40 t Straßenbrücke in Hopen Richtung Flugplatz kürzlich eingeweiht werden. Die noch aus dem Jahr 1917 stammende alte Brücke war marode und für die veränderte Belastung durch Schwerfahrzeuge nicht mehr ausreichend dimensioniert. Durch die ständig größeren und schwereren Maschinen der Landwirtschaft war eine Tragkraftanhebung auf 40 Tonnen erforderlich. Technisch und finanziell war es nicht vertretbar, die alte Brücke auf diese neuen Anforderungen hin umzubauen. So entschied sich die Gemeindevertretung für einen Neubau, da auch erhebliche Zuschüsse erreicht werden konnten. Mitfinanziert wird das Bauwerk durch den Bund aus dem Konjunkturprogramm II mit rund 50 % und zu ca. 12 % durch die Bahn Netz AG.

Energiewende auch in St. Michel (Ostern 2011)

Das Atomunglück von Fukushima zeigt einmal mehr, dass es Zeit für die Energiewende ist. Schon 2005 hat sich die CDU St. Michel Gedanken über den Ausbau der erneuerbaren Energien gemacht

und vorgeschlagen, das Zuckerfabriksgelände dafür zu nutzen. Inzwischen steht dort ein großflächiger Photovoltaikpark zur Stromproduktion. In den Jahren 2003 bis 2006 wurden neue leistungsfähige Windkraftanlagen an der Brustwehr gebaut, die größtenteils als Bürgerwindmühlen projektiert wurden. Die Bauleitplanung wurde von der Gemeinde vorangetrieben. Derzeit werden weitere Flächen ausgewiesen, innerhalb derer auch die Gemeindewerke St. Michel Energie GmbH, eine Firma zu 100 % in Hand der Gemeinde und damit aller Bürger, Windkraftanlagen betreiben möchte. Zudem haben die Gemeindewerke einige Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Gemeindegebäuden gebaut, um Strom umweltfreundlcih zu erzeugen. Die Energiewende ist auf dem Donn schon in vollem Gange.

Die Entwicklung geht weiter. Für den CDU Ortsverband bedeutet das, aktuelle Themen und Förderprogramme genau zu verfolgen und abzuwägen, welche Projekte auch in unserer Gemeinde möglich sind. Unser Bürgermeister Volker Nielsen ist stets am Ball und versucht, aus Kiel und Berlin Gelder einzuwerben. Ohne die Unterstützung der CDU geführten Landes- und Bundesregierung geht es nicht. Bisher konnten weit über 500.000 € Zuschüsse nach St. Michel geholt werden. Das Energiebüro im Amtsgebäude ist mittlerweile eine kompetente Beratungsstelle für Bürger und Kommunalpolitik. Die CDU wird hier weitermachen, um aktuelle Entwicklungen auch für unseren Ort nutzbar zu machen.